Wie man das Geldproblem der EU schnell und einfach löst
Alfred | 2. November 2011Mir ist nicht ganz klar warum so viele Sitzungen für das kleine Problem Griechenland und Eurokrise gemacht werden. Der Verdacht drängt sich auf, dass Herr Sarkosy Frau Merkel zumindest gerne sieht. Oder ist da noch mehr? Eventuell sind auch Fahrtspesen die die Regierungen sich selbst auszahlen so hoch? Jedenfalls ist der enorme Sitzungsverkehr kaum anders zu erklären.
Deutschland und Irland machen es vor
Es gibt doch bereits wunderbare Lösungen, die einfach in der Anwendung sind und garantiert das richtige Ergebnis bringen. Herr Schäuble hat es vorgemacht. Und erst gestern habe ich gelesen, das es Irland auch mit Erfolg nachgemacht hat.
Wie genau kann der Weg aus der Eurokrise gelingen?
Ganz einfach, ein kleines Strichlein dazu und weg sind die Schulden. Die Schulden existieren ohnehin nur auf dem Papier. Reales Geld steckt nicht dahinter. Darum ist dieses kleine Strichlein auch kein Problem. Aus Minus mach Plus, indem ein vertikaler Strich dazu kommt. Herr Schäuble hat es ja vorgezeigt. Niemanden ist es wirklich aufgefallen. Aus minus 55 Milliarden wurde plötzlich Null. Nun gut da hat Herr Schäuble etwas gepatzt. Wenn er konsequent einen vertikalen Strich gezogen hätte, wären plus 55 Milliarden herausgekommen. Dann würde das ganze noch etwas positiver dastehen.
Auch Irland hat dies versucht. Da lese ich doch auch Irland hat weniger Schulden als gedacht. Ja, klein muss man anfangen, aber da steckt noch sehr viel Potenzial dahinter. Und ich hoffe die Iren versuchen es nochmal mit einem höheren Betrag. Keinem wird es auffallen. Nur die Rating Agenturen stehen danach wieder einmal dumm da. Sprach man gerade von einer Herunterstufung Italiens, so sollte sich Herr Berlusconi beeilen. Schwups, nach einem ganz kleinen Eingriff steht auch Italien wieder wie eine Eins da.
Nur ein Österreicher hat es nicht geschafft
Nur ein Ösi hat es wiedereinmal nicht geschafft.
Herr Treichl, von der Ersten Bank war leider nicht in der Lage die richtige Richtung nachzuzeichnen. Hatte er vor kurzer Zeit noch von runden 800 Millionen Gewinn gesprochen, so musste er wenige Tage danach mit rund 800 Millionen Minus auf den Tisch. Warum?
Nimmt man das oben geschriebene her, so ist es eigentlich klar. Herr Treichl hat die falsche Spalte erwischt. Bekanntlich gibt es in der Buchhaltung ja eine Spalte für die Einnahmen und eine für die Ausgaben. Was ist jetzt passiert? Genau, Herr Treichl hat bei den Einnahmen das Plus in ein Minus umgewandelt. Ein Dummer Fehler, der sich jedoch sicherlich bei der nächsten Bilanz leicht ändern lässt.
Wenn man also das Gesammte betrachtet und nicht in kleinlichen Details hängen bleibt, dann ist die Eurokrise eine wunderbare Möglichkeit alles aber auch wirklich alles ins positive umzukehren. Und je höher jetzt die Schulden sind, desto höher werden dann die Gewinne sein. Ist doch eigentlich logisch, oder?
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