Domainhandel, Wachstum setzt sich trotz Wirtschaftskrise fort
Alfred | 4. März 2010Laut einer Studie von SEDO konnte der Domainhandel im Jahr 2009 sein Wachstum fortsetzen. Die Zahl der Domainverkäufe stieg um 4,6 Prozent und das Handelsvolumen um 1,6 Millionen auf nahezu 55 Millionen Euro. Alle Zahlen beziehen sich nur auf die Umsätze von SEDO. Andere Anbieter sind nicht erfasst.
Welche Domains waren 2009 besonders gefragt?
- Insgesamt wurden 38.675 Domains für eine Gesamtsumme von 54.746.261 Euro verkauft.
- Damit stieg die Zahl der Domainverkäufe um 4,6 Prozent
- Spitzenreiter unter den generischen Top Level Domains (.com, .net, .org, .biz und .info) ist mit einem Anteil von 74 Prozent ist die .com Domain. Aber auch die .org und .biz haben deutlich angezogen.
- Bei den länderspezifischen Domains hat .fr mit 2.958 Euro den höchsten Durchschnittspreis erzielt, gefolgt von .co.uk mit 2.216 Euro; bei .de waren es lediglich 965 Euro.
Und jetzt aufgepasst, die Endung .at konnte überraschenderweise den größten Preissprung verzeichnen (Zunahme um 42 Prozent von 1.042 auf 1.541 Euro).
Wer hätte das gedacht?
- Auch Geo-Domains, die teils sehr hohe Verkaufspreise erbrachten, wie etwa Russia.com (1,1 Millionen US-Dollar), Brazil.com (500.000 US-Dollar), Sudan.com (120.000 US-Dollar) oder auch Kiev.com (88.000 US-Dollar) gehören zu den Top-Gewinnern
- Den höchsten Verkaufspreis bei Sedo erlangte mit 1,6 Millionen US-Dollar die Domain Fly.com. Teuerste Domain mit Landesendung .de war Flatrate.de (160.000 Euro).
Der Domainhandel gehört damit weiterhin zu den lukrativsten Verdienstmöglichkeiten im Internet. Mit etwas Gespür und Glück sollten hier schöne Gewinne lachen.
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